Pilze in Brandenburg und Berlin
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Pfriemförmiger Hörnling
Rundsporiger Spechttintling
Pokalförmiger Stängelbecherling
Gestreifter Teuerling
Weißer Adernabeling
Kleiiger Haselbecher
Kandisbrauner Drüsling
Sanddorn-Feuerschwamm
Weinroter Lederfältling
Frühjahrs-Giftlorchel
Kegeliger Saftling
Verbogener Lacktrichterling
Orangeroter Helmling
Flockenstieliger Hexen-Röhrling
Orangeroter Kammpilz
Krauser Adernzähling
Roter Kelchbecherling
Krause Glucke
Grauer Lärchen-Röhrling
Goldgelber Zitterling
Grünling

Aktueller Durchforschungsstand

Die Karte zeigt die aktuelle Anzahl der beobachteten Arten, dargestellt durch unterschiedliche Flächenfarben auf den 4tel Quadranten der jeweiligen Messtischblätter (MTB).
Bewegt man den Mauszeiger über ein Quadrant, werden dessen Nummer, Name sowie die Anzahl der bisher darin beobachteten Arten angezeigt.

(Die Karten der anderen Bundesländer zeigen nur Beobachtungen, die unsere registrierten Nutzer außerhalb von Brandenburg und Berlin in unserem Portal erfasst haben.)

Details

Liebe Naturfreundinnen und Naturfreunde,

wussten Sie, dass in Brandenburg und Berlin bereits über 7.400 Pilzarten nachgewiesen wurden, darunter ca. 4.300 Ständerpilze (Basidiomyceten) und ca. 2.900 Schlauchpilze (Ascomyceten)? Deutschlandweit sind es sogar mehr als 14.000 Arten!

Pilze begeistern durch ihre beeindruckende Vielfalt in Größe, Form und Farbe. Sie stellen ganz unterschiedliche Ansprüche an Lebensräume und Wirte. Während einige Arten, wie der Pfifferling oder die Stinkmorchel, leicht zu bestimmen sind, führen andere ein verborgenes Leben. Manche sind so schwierig zu bestimmen, dass nur mikroskopische oder molekularbiologische Untersuchungen eine eindeutige Zuordnung ermöglichen.

Unser Portal möchte Sie auf die faszinierende Vielfalt und Schönheit der heimischen Pilze aufmerksam machen. Gleichzeitig zeigen wir, wo sie verbreitet sind, welchen Gefährdungen sie ausgesetzt sind und was Sie aktiv tun können, um ihre Lebensräume zu schützen.

 

Pilze in Brandenburg und Berlin

Dieses ehrenamtlich betriebene Onlineportal dient der anschaulichen Darstellung der Schmetterlingsverbreitung in Brandenburg und Berlin. Mithilfe interaktiver Verbreitungskarten lässt sich nachvollziehen, wie sich die Häufigkeit einzelner Arten im Laufe der Zeit verändert.

Die Datengrundlage bilden Beobachtungen aus der vielfach genutzten Datenbank InsectIS. Ergänzt werden diese durch Informationen aus privaten und museumseigenen Sammlungen, wissenschaftlicher Literatur, Aufzeichnungen von Entomologen, Beobachtungen naturinteressierter Bürgerinnen und Bürger, Daten des Landesamtes für Umwelt Brandenburg sowie durch direkte Eingaben über das Portal.

Informationen zu Lebensräumen, Ökologie und Schutz

Unter der Rubrik „Artporträt“ werden zahlreiche Schmetterlingsarten mit aussagekräftigen Bildern vorgestellt. Im Fokus stehen dabei die typischen Lebensräume der Arten in Brandenburg sowie praktische Hinweise zur Auffindbarkeit und Bestimmung. Ergänzend finden sich Informationen zur Ökologie und Empfehlungen zum Schutz einzelner Arten.

Wissenschaftlicher und naturschutzfachlicher Nutzen

Das Portal leistet einen wichtigen Beitrag für:

  • Gefährdungsanalysen und gezielten Artenschutz in Brandenburg
  • Die Erstellung künftiger Roter Listen auf Landes- und Bundesebene (in Kooperation mit dem Onlineportal Schmetterlinge Deutschland) und
  • Die Veröffentlichung wissenschaftlicher Studien und Fachartikel

 

Ursachen für den Rückgang der Schmetterlinge

Der dramatische Rückgang der Insekten – insbesondere der Schmetterlinge – in den letzten Jahrzehnten bereitet zunehmend Sorge und ist längst zu einem gesellschaftlich anerkannten Problem geworden. Die Hauptursachen dieser Entwicklung sind vielfältig und weitgehend bekannt:

  • Veränderte Landnutzung im Offenland durch Intensivierung der Landwirtschaft mit Monokulturen, häufigem Einsatz von Pestiziden und dem Verschwinden von mehrjährigen, ungenutzten Brachen
  • Veränderte Waldnutzung durch die Abkehr von herkömmlichen Nutzungsformen wie Waldweide, Streunutzung oder kleine Kahlschläge („Verdunklung der Wälder“) führt zum Verlust von kräuterreichen, thermophilen und lichten Wäldern, Waldsäumen sowie Waldlichtungen; Einsatz von Insektiziden in Wäldern
  • Eutrophierung und Versauerung durch hohe Stickstoffdepositionen (Hauptverursacher: Landwirtschaft, Industrie und Verkehr)
  • Starke Verringerung der Insektenbiomasse durch Lichtverschmutzung und steigenden Verkehr sowie Verlust von Lebensräumen und Biotopverbundsystemen durch zunehmende Urbanisierung und Fragmentierung
  • Habitatverluste in Schutzgebieten durch Trockenfallen von Mooren infolge Grundwasserabsenkungen, Sukzession zu Vorwaldstadien oder Wildnisentwicklung auf ehemaligen Truppenübungsplätzen sowie ein auf Bedürfnisse von Insekten nicht angepasstes Pflegeregime in NSG und geschützten Biotopen
  • Häufige Mahd von Weg- und Straßenrändern, kommunalem Grün und Brachen
  • Zunahme von Witterungsextremen wie Dürren, Hitzewellen und Überflutungen infolge des Klimawandels

Diese Faktoren wirken oft gemeinsam und verstärken sich gegenseitig – mit schwerwiegenden Folgen für viele Schmetterlingsarten.

Veranstaltungen

Heute 19.04.2026

Anzahl Beobachtungen:
Gemeldete Arten:

Gesamt

Anzahl Beobachtungen:
Freigegebene Arten:
Angemeldete Beobachter:

Neu für BE/BB online gemeldet

ArtFamDatumBLBeobachter

Faunistische Mitteilungen

  • Neufund für Brandenburg und erste Raupen-Nachweise für Mitteleuropa: Vanessa virginiensis (Drury, 1773)

    Am 21.09.2024 filmte J. Renner im Unteren Schlaubetal (Ostbrandenburg) zufällig ein Vanessa-Weibchen bei der Eiablage an Sand-Strohblume (Helichrysum arenarium). Kurze Zeit später stellte sich heraus, dass es sich um Vanessa virginiensis handelte (!), was von J. Gelbrecht bestätigt wurde.
    Am 27.09.2024 fand J. Renner 4 Eier an der Sand-Strohblume in der Nähe der Eiablage des Falters vom 21.09. Ab 07.10 wurden dann durch F. Rämisch und J. Renner sowie andere Entomologen (z. B. A. Kormannshaus und W. Elsner) sowohl am Fundort des Falters als auch auf weiteren geeigneten Flächen im Schlaubetal bis nach Lieberose immer wieder Raupen gefunden.
    Nachweise erfolgten in den MTB (TK 25) 3752, 3852, 3952 und 4051. Insgesamt wurden zwischen dem 07.10. und 20.10.2024 8 Falter beobachtet (frisch geschlüpft bis stark abgeflogen) sowie mehr als 250 kleine bis erwachsene Raupen an Sand-Strohblume zwischen dem 27.09. und 20.12.2024 (J. Renner) gefunden. Aufgrund der relativ weiten Verbreitung und der zahlreichen Raupenfunde ist anzunehmen, dass die leicht mit dem einheimischen Distelfalter Vanessa cardui (Linnaeus, 1758) zu verwechselnde Art schon vor 2024 das Schlaubetal besiedelte. Über das „wie“ kann nur spekuliert werden.

    Raupen von V. virginiensis wurden nach Beobachtungen von F. Rämisch, J. Gelbrecht, K.-S. Salpeter und O. Schmitz aber nicht an allen Plätzen gefunden, die geeignet erschienen. So blieben Nachsuchen im Raum Fünfeichen (MTB 3853), am Helenesee sowie bei Groß Lindow (MTB 3753) oder bei Byhlegure (MTB 4151) erfolglos.

    Vermutlich werden die Falter überwintern. Ob das auch den Raupen gelingt, wird durch weitere Kontrollen im Gelände überprüft. Ergänzende Untersuchungen zum Vorkommen und zur Ökologie der Art in Ostbrandenburg sind für das Jahr 2025 sehr erwünscht.

    Jörg Renner, Frank Rämisch & Jörg Gelbrecht

    Ockruck, Fred, 28.12.2024

Artporträtfotos

Interessante Links

  • Lepiforum (Bestimmung von Schmetterlingen)
  • Tagfaltermonitoring in Deutschland
  • Die Schmetterlinge Deutschlands
  • Tagfalter in Bayern
  • Schmetterlinge Baden-Württemberg
  • Schmetterlinge Nordrhein-Westfalen
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  • Berliner Fachgruppe Entomologie
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  • Senckenberg Deutsches Entomologisches Institut, Müncheberg
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